Die tropische Nordküste Madagaskars ist bekannt für ihre besonders schönen Strände, das hügelige Landesinnere mit Regenwäldern und den Anbau von Kakao, Kaffee, Gewürzen und Reis. Vor der Küste liegen ausgedehnte Korallenriffe, die eine große Vielfalt an Meereslebewesen beherbergen. Besonders der Nosy-Be-Archipel ist ein beliebtes Ziel für Taucher und Schnorchler.
Die üppig grüne Insel Nosy Be, deren Name in der Sprache der Inselbewohner „große Insel“ bedeutet, ist vulkanischen Ursprungs. Die prachtvollen Kolonialvillen am Hafenrand der Hauptstadt Andoany zeugen vom feudalen Leben der einstigen französischen Zuckerbarone. Nosy Be wird auch „Parfuminsel“ genannt, denn hier gedeihen viele Duftpflanzen. Das feucht-warme Klima und die windgeschützte Lage am Kalmengürtel bieten der Vegetation optimale Bedingungen. Die überwältigende Schönheit dieses Paradieses offenbart sich Ihnen am besten aktiv bei einer Wanderung – begleitet von Ihren Experten, die Ihren Blick auf die Artenvielfalt lenken. So bestaunen Sie bis zu 40 m hohe Riesenbäume, zahlreiche Vogelarten und die Lebensweise der Lemuren, deren Gruppen jeweils vom ältesten Weibchen angeführt werden.
Im Norden Madagaskars, rund 40 km nordöstlich von Nosy Be, liegt Nosy Mitsio, ein kleiner Archipel, der bekannt ist für seine unberührte Natur, traumhafte Strände und eine reiche Unterwasserwelt. Die Bevölkerung der Inseln lebt hauptsächlich von der Fischerei und dem Anbau einiger lokaler Produkte. Tourismus gibt es auf Nosy Mitsio noch relativ wenig, wodurch es sich seine authentische Atmosphäre bewahrt hat. Besucher schätzen die ruhige, entspannte Stimmung und die Möglichkeit, fernab der großen Touristenströme die natürliche Schönheit zu genießen.
Das kleine Nosy Anjombavola vor der Nordwestküste Madagaskars begeistert mit seiner ursprünglichen Natur und seinem unverfälschten Flair. Die Insel gehört zur Region Diana, ist aber anders als Nosy Be nur wenig touristisch erschlossen. Nosy Anjombavola ist bekannt für seine vielfältige Meeresfauna und die hervorragenden Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen. Die Korallenriffe rund um das Eiland bieten einen faszinierenden Einblick in die Unterwasserwelt Madagaskars.
Im blauen Ozean sticht das kleine Nosy Hara mit seinen hochragenden Nadelsteinfelsen, den Tsingys, wortwörtlich hervor. In diesem maritimen Schutzgebiet hat man die Natur sich selbst überlassen. Bereits seit Generationen gilt die Insel bei den Menschen als fady, das madagassische Wort für „heilig“ und „tabu“. Betrachten Sie es als Privileg, die unbewohnte Insel im kleinen Kreis Gleichgesinnter zu betreten. Hier leben unzählige endemische Tierarten, wie das winzige Erdchamäleon, das auf die Spitze eines Streichholzes passt. Die Vielfalt des Lebens spiegelt sich auch unter Wasser wider.
Die koloniale Architektur der als Diego Suarez bekannten Hafenstadt Antsiranana erzählt vom 19. Jh., als die Region zum Protektorat der Franzosen erklärt wurde. Wie Gott in Frankreich fühlen Sie sich in der himmlischen Landschaft – öffnen Sie sich ihre farbenfrohsten Seiten: von weißen Stränden mit einem „Zuckerhut en miniature“ über ein smaragdgrünes Lagunenmeer bis zur einer marsähnlichen roten Felslandschaft.